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  20 November




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Jugendauswahl
Bericht & Nachlese Jugendländerturnier 2011 Hamm/NRW

Das Ziel den letztjährig errungenen Titel zu verteidigen stand unter keinem guten Stern. So zog sich noch Nationalmannschafts LB Joshua Schlottmann (Pforzheim Wilddogs) im abschließenden Trainingslager an der Sportschule Ruit einen Kreuzbandriss zu, somit konnte er in Hamm nicht eingesetzt werden.
Von hier aus nochmals die besten Genesungswünsche nach Pforzheim.

Bereits im ersten Spiel am Samstagmorgen gab es eine herbe Überraschung.
In der Partie gegen das Team Storm des Landesverbandes Schleswig Holstein,
konnten die Lions in der ersten Halbzeit offensiv außer einem verfehlten Fieldgoalversuch nichts verbuchen, auch verletzte sich Spielmacher Matthias Amador (Freiburg Sacristans) an seiner Wurfhand und konnte das ganze Turnier nicht mehr eingesetzt werden. Die Verteidigung von Defensecoordinator Marvin Washington war wie gewohnt stark und stoppte die Nordlichter ein um das andere Mal.
Die zweite Halbzeit begann mit einem schönen offensiv Drive, der mit einem von Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) verwandelten Fieldgoal beendet wurde. Dadurch gingen die Lions 3:0 in Führung. In der Folge hatte unsere Defense bei einem Spielzug einen Aussetzer und Team Storm konnte mit einem Pass mehr als 60 Yard zum Touchdown überbrücken, mit erfolgreichem PAT lag man nun 3:7 hinten. Bei dem Versuch den Rückstand mit allen Mitteln aufzuholen, wurde ein missglückter Pass abgefangen und zum Touchdown für Schleswig Holstein zurückgetragen.
In der verbleibenden Zeit war es nicht mehr möglich zu punkten und so wurde das Eröffnungsspiel mit 3:14 verloren.

In der Pause bis zum Spiel gegen die Maddogs des Landesverbandes Rheinland Pfalz/Saarland, arbeitete die Offensivabteilung um Offensecoordinator Johannes Brenner intensiv daran, die Spieler zu motivieren und die Fehler des ersten Spieles auszumerzen.
Das Spiel begann erneut mit einer tollen Defensivleistung, LB Sascha Brändle (Ravensburg Razorbacks) fing einen Pass des Pfälzer QB’s ab und trug ihn zum Touchdown zurück. Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) erhöhte durch den PAT auf 7:0. Davon aufgeweckt begann nun die Offense ein wahres Feuerwerk. Ein schöner Lauftouchdown von Florian Hansen (Stuttgart Scorpions) und PAT von Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) erhöhte auf 14:0. Die Verteidigung brachte den Angriff ein ums andere Mal in guter Feldposition in Ballbesitz. So blieb es nicht aus, das Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) Aurieus Adegbesan (Schwäbisch Hall Unicorns) durch die Luft zum 20:0 bediente und auch den PAT zum 21:0 verwandelte.
Noch in der gleichen Halbzeit wiederholten die zwei ihr Zusammenspiel zum 28:0 Halbzeitstand.
In der zweiten Halbzeit wurde vermehrt auf das Laufspiel gesetzt und so war es schließlich Florian Hansen (Stuttgart Scorpions) und PAT von Oliver Roor (Freiburg Sacristans) die den 35:0 Endstand erzielten.

Für das verbliebene Vorrundenspiel gegen die Vertretung des Landesverbandes Hessen musste ein deutlicher Sieg mit 20 Punkten unterschied erzielt werden um eine Chance auf die Endspielteilnahme am darauf folgenden Endrundentag zu haben.
Erneut war es Florian Hansen (Stuttgart Scorpions) der den Punktereigen eröffnete, gefolgt vom PAT durch Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) 7:0. Erhöht wurde das Ergebnis noch durch einen Touchdownpass von Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) auf Aurieus Adegbesan (Schwäbisch Hall Unicorns) zum 13:0 Halbzeitstand, nach dem der PAT geblockt wurde.
Die zweite Halbzeit stand erneut im Zeichen des Laufspiels, um die Spielzeit zu kontrollieren. Die Defense der Lions, aus der man wirklich keine Spieler hervorheben konnte, da sie alle ein um das andere Mal über sich hinaus wuchsen und dem Angriff der Hessen keine Chance ließen.
Überschattet wurde die zweite Halbzeit von einer 20minütigen Unterbrechung in der QB Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) nach einem Facemask Foul mit dem Rettungswagen in ein nahegelegtes Krankenhaus gebracht wurde. In der Zwischenzeit schlug die Auswahl Rheinland Pfalz/Saarland das Team aus Schleswig Holstein und die Lions mussten somit das Spiel nur noch gewinnen, um erneut als Gruppenerster in das Endspiel einzuziehen. So setzten Florian Hansen (Stuttgart Scorpions) und PAT von Oliver Roor (Freiburg Sacristans) schließlich die Schlusspunkte zum 20:0 Sieg und dem 5ten Einzug in das Endspiel in Folge mit einer Bilanz von 4:2 Punkten und 58:14 erzielten Punkten.
Am Abend im Hotel kam die Entwarnung aus dem Krankenhaus und die verletzten Spieler Constantin Schneider und Tobias Lederer konnten mit Erlaubnis der Ärzte am nächsten Tag wieder eingesetzt werden.

Der Sonntag begann wie schon gewohnt mit der Vorbereitung auf den Gegner aus Nordrhein-Westfalen.
Nach dem Frühstück standen, ab 9:00Uhr Teammeetings auf dem Programm, in denen die Coordinatoren ihre Mannschaftsteile auf den Finalgegner vorbereiteten.
Um 11:00Uhr wurde das Hotel verlassen und der Weg zum Stadion angetreten.
Leider verschlief unser Angriff erneut die Erste Halbzeit, so dass es erneut der Defense zu verdanken war, das NRW nach einem Kickoffreturn bis kurz vor unsere Endzone nur mit einem Fieldgoal und nach einem Interceptionreturn nur 0:9 führte. Der 2 Punkteversuch konnte gestoppt werden.
In der Halbzeitpaus fand Johannes Brenner wohl die richtigen Worte und die Offense betrat wie verwandelt den Rasen. Unterstützt von einer hervorragenden Defense und ein von Leon Atmacayan (Freiburg Sacristans) und Florian Hansen (Stuttgart Scorpions) gestütztes Laufspiel, marschierten die Lions über das Feld. Allerdings sollte erst im letzten Viertel der Knoten platzen und Marc Regner (Schwäbisch Hall Unicorns) nach Pass von Lukas Hegemann (Schwäbisch Hall Unicorns), PAT Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits), eröffneten die Aufholjagt. Der anschließende Kickoff wurde von NRW bis in die Endzone Baden-Württembergs zurückgetragen und nach erfolgreichem PAT stand es nun 7:16. Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) verkürzte im nächsten Drive per Fieldgoal auf 10:16.
Die verbleibende Spielzeit war nichts für schwache Nerven. Erneut zwang die Lions Verteidigung NRW zum Punt und die Offense marschierte erneut über das Feld. Mit 1:20 verbleibender Spielzeit fand Lukas Hegemann (Schwäbisch Hall Unicorns) Aurieus Adegbesan (Schwäbisch Hall Unicorns) in der Endzone NRW’s zum 16:16, Tobias Lederer (Rhein Neckar Bandits) erhöhte per PAT auf 17:16 und der erstmaligen Führung im Spiel.
Der etwas missglückte Kickoff wurde von NRW bis in die Hälfte Baden-Württembergs returniert, ein Personalfoul reduzierte die Entfernung zur Endzone erneut.
So startete NRW ihre Aufholjagd von der 30 Yardlinie Baden-Württembergs. 3 Laufspielzüge durch die Mitte konnten von der Defense gestoppt werden, aber schließlich wurde das Fieldgoal zum 16:19 Endstand erzielt. Die verbleibenden 24 Sekunden genügten nicht mehr um nochmals in Punktereichweite zu kommen.

Somit war NRW erneut Sieger des Jugendländerturniers.

Für die Baden-Württemberg Lions spielten: AFCVBW Lions


erstellt am: 02.11.2011
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